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Stoppt das Überwachungspaket!...

          DIE KRITIK AM ÜBERWACHUNGSPAKET DER BUNDESREGIERUNG WIRD IMMER LAUTER. DENNOCH HALTEN INNENMINISTER SOBOTKA UND JUSTIZMINISTER BRANDSTETTER UNBEIRRT AN IHREN PLÄNEN FEST, ALLE MENSCHEN IN ÖSTERREICH LÜCKENLOS ZU ÜBERWACHEN. GRUNDRECHTE SOLLEN IMMER WEITER EINGESCHRÄNKT WERDEN, OBWOHL ES KEINEN BELEG DAFÜR GIBT, DASS DIES MEHR SICHERHEIT BRINGT. AM SAMSTAG, 24. JUNI 2017 GEHEN MENSCHEN IN GANZ ÖSTERREICH AUF DIE STRAßE, UM FÜR DIE WAHRUNG VON DEMOKRATIE UND FREIHEIT EINZUTRETEN. AUCH INNSBRUCK WIRD SICH AM ÖSTERREICHWEITEN AKTIONSTAG „STOPPT DAS ÜBERWACHUNGSPAKET!“ BETEILIGEN. Die Aktion in Innsbruck steht unter dem Motto „Überwachungspaket rücksendebereit“. Die Kundgebung wird zwischen 14:00-16:00 Uhr bei der Annasäule stattfinden. Zahlreiche zivilgesellschaftliche Gruppierungen sind beteiligt. Neben Redebeiträgen beispielsweise von Mag. Lothar Gamper, dem Datenschutzbeauftragten der Universität Innsbruck, werden auch „Überwachungspaketchen“ verteilt. Bei diesen besteht die Möglichkeit sie direkt an das Innenministerium zurückzusenden. Österreichweiter Aktionstag „Stoppt das Überwachungspaket!“ am Samstag, 24. Juni 2017 Kundgebung in  Innsbruck: „Überwachungspaket rücksendebereit“, 14:00-16:00 Uhr Annasäule LÜCKENLOSE ÜBERWACHUNG Die einzelnen Elemente des geplanten Überwachungspakets bilden die technische und rechtliche Grundlage für einen repressiven Staat. Vernetzte Videoüberwachung im öffentlichen Raum samt Vorratsdatenspeicherung der aufgezeichneten Bilder, automatische Erfassung aller Autokennzeichen inklusive Erfassung der Bilder von Lenkerinnen und Lenkern werden derzeit besonders intensiv diskutiert. Auch eine staatliche Spionagesoftware (Bundestrojaner) soll eingeführt werden. Da diese nur über Sicherheitslücken eingeschleust werden kann, nimmt der Staat bewusst in Kauf, dass diese für alle Nutzerinnen und Nutzer offen bleiben und auch von Kriminellen genutzt werden wie erst kürzlich bei der Erpressungssoftware „WannaCry“. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe weiterer Punkte, die nicht weniger problematisch sind. Eine Übersicht zum aktuellen Status findet sich hier: https://epicenter.works/thema/ueberwachungspaket [1]. KAMPAGNE „STOPPT DAS ÜBERWACHUNGSPAKET!“ Der Verein epicenter.works hat mit der Kampagne „Stoppt das Überwachungspaket!“ eine Plattform geschaffen, die Menschen die Möglichkeit gibt, für die Wahrung von Freiheit und Demokratie einzutreten. Zahlreiche Organisationen wie etwa Amnesty International Österreich, ATTAC, Südwind oder der Verein gegen Tierfabriken unterstützen die Forderung nach einem echten „objektiven Sicherheitspaket“. Auf der Website https://www.überwachungspaket.at [2] oder über die Hotline +43 720 20 50 88können besorgte Bürgerinnen und Bürger mit Abgeordneten und Regierungspolitikern Kontakt aufnehmen, um sie zum Schutz ihrer Grundrechte zu bewegen und das Überwachungspaket zu stoppen. Weitere Infos zum österreichweiten Aktionstag gegen das Überwachungspaket gibt es hier: https://epicenter.works/content/24-juni-2017-aktionstag-gegen-das-ueberwachungspaket   Ein Beitrag von epicenter.works...

Innsbruck, Du Stadt der Weltverbessernden...

              Ein beschauliches Städtchen, umringt vom Alpenpanorama, durchzogen mit kitschiger Bergromantik garniert mit Dirndl und Lederhosen. Wer hier herkommt sucht den Almöhi, trink Gösser Radler, belauscht das Glockengeläut der grasenden Kühe auf den sattgrünen Wiesen. Dazu gibt’s a Brotzeit. Die perfekte Idylle. Niemand erwartet hier den Aufstand der Anständigen, das Aufbranden der Humanist*innen, das Erstarken der Revolutionäre, die Zusammenkunft der Herzensguten, eine Ansammlung von Menschen, die über die Berge schauen, die Welt mit offenen Armen empfangen, obwohl sie, umringt von den steinernen Giganten so wenig vom Leid der Welt teilen. Innsbruck, Du Cosmopolitin. Du einsame Kämpferin mit hochgestreckter Faust, die Du Dich aufbäumst gegen die Abgeschiedenheit und öffnest für eine Welt ohne Grenzen, in der alle Menschen gleich wertvoll sind. Auch das ist eine Idylle. Gerade weil man das Ortseingangsschild mit dem Beiwort „Hinterwald“ untersetzen könnte, wird sie immer bunter, beinahe agressiv menschenfreundlich und will willkommenheißen. Die Eingeborenen und Nachgeborenen bilden ein Potpourri der Möglichkeiten,sie verbinden Tradition mit Weltenkult, Alphorn mit Saz, Käsespätzle mit Berliner Weiße. Innsbruck, Du Weltenbürgerin. Du willst allen beweisen, dass Du anders kannst, dass es eine Welt jenseits von Kleinkariertheit, blindem Konservatismus, Rückgewandtheit, Revisionismus und Achselzucken gibt. Du willst bewusst hinschauen, zuhören, mitfühlen und anpacken. Mitreißend sind Deine wie eine Alpenwiese in Blütenpracht sprießende Vielfalt. Motivierend wirkt Deine Bekenntnis zu Progressivität und Überraschung. Einladend ist auch Dein Charme, dieses schelmisch-verspielte Lächeln, wenn noch unklar ist, ob dieses Mal über den Wolken die Sonne scheinen wird. Wer hier herkommt und Deine Qualitäten als Stadt für Weltverbessernde erkennt, der bleibt. Susanne...

Meine Meinung

  Liebe in unser Gemeinschaft lebende Mitmenschen. Es ist sehr schwierig meine ganzen Gedanken auf eine Seite zu kürzen ohne dabei wichtige Inhalte außer Acht zu lassen. Für diejenigen unter euch, die es interessiert, werde ich versuchen auf diverse, anscheinend schier unlösbare Probleme näher einzugehen. Wie viele von euch kennen das Handelsabkommen EPA mit den ehemaligen Kolonialstaaten Afrikas? Wir beschweren uns gern über TTIP und CETA. Zu Recht, aber das wir (die EU), hauptsächlich der Markt mit ihren Kapital und Wachstumsinteressen, durch genau solche Verträge in schwachen 3.Welt Staaten mit unseren hochindustrialisierten und subventionierten Produkten den lokalen Markt fluten, für Massenarbeitslosigkeit sorgen und durch Land und Rohstoffraub, den Menschen ihre Lebensgrundlage entziehen. Was glaubt ihr, machen Menschen denen man in ihrer Heimat jede Möglichkeit, für ihre Zukunft selbst zu sorgen, genommen hat? Aber wir sind ja sauer, dass so viele “Wirtschaftsflüchtlinge” kommen. „Die auch noch arbeiten wollen!!“ Sowas aber auch. Oder nehmen wir das Thema Syrien: Man würde ja nicht im entferntesten daran denken, dass es hier um wirtschaftliche Interessen geht. Egal welche Beispiele man her nimmt. Ob Libyen, Irak, oder auch die Ukraine. All diese Kriege hatten und haben so viele Facetten die von den eigentlichen Interessen ablenken. Wenn man sich näher mit den Hintergründen der dortigen Konflikte beschäftigt, wundert es einen auch keinen mehr, dass der so genannte Terrorismus immer schlimmer wird. Und er wird noch viel schlimmer! Allein von unserer Einmischungen der nahen Vergangenheit sind unsere Hände schon so blutig, dass wir die Haut nicht mehr sehen, doch wir machen munter weiter!! Ohne die Ressourcen vom nahen Osten und Afrika könnten wir unsere Infrastruktur nicht ein Jahr aufrecht erhalten. Weiters verlangt unsere Wirtschaftsphilosophie das es jedes Jahr mehr sein muss und man politisch so gut wie...

Zwischen Traum und Wirklichkeit...

  Bühne frei für den ersten Theaterverein Studierender der Universität Innsbruck! In seiner Neuadaption von Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ wird die Handlung in ein vom Unileben inspiriertes Wunderland verlegt. Zu sehen am 16., 18, 19. und 21. Juni jeweils um 20:00 Uhr in der Bäckerei – Kulturbackstube in Innsbruck. Eintritt ist frei(willig). „InnVersion“ nennt sich der erste Theaterverein Studierender an der Universität in Innsbruck, der im Herbst 2016 gegründet wurde. Er besteht vor allem aus Studenten der Vergleichenden Literaturwissenschaften, aber auch anderer Studienrichtungen, die den Verein als Plattform für den Austausch kreativer Ideen betrachten. Der Erstling des Vereins unter der Regie von Edith Hamberger und Dominik Unterthiner trägt die Namen „Surrealice“ oder „Sorealice“ und folgt in groben Zügen Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“. In der selbstgeschriebenen Neuadaption des Kinderbuchklassikers entschläft die Protagonistin Alice einer Vorlesung und findet sich prompt in einem studentisch geprägten Wunderland wieder, in dem sich Märzhase und Hutmacher als langjährige Informatikstudenten zum Nicht-Geburtstag gratulieren und ihr die Zeit auf den Fersen ist. Begleitet von selbstkomponierter Musik und visual effects macht sich Alice auf die Suche nach dem weißen Hasen und stößt dabei auf neue und alte neuinterpretierte Gestalten des Wunderlandes. MAVE www.innversion.wordpress.com...

ESCAPE – Verlasse die Realität!...

              Der Spielraum für Alle verwandelt sich in einen bunten Bazar! LOUI, vom Spielraum KochLokal, zaubert marokkanisch angehauchte Gerichte. Die DesignerInnen glüxwerk, nanma, Konfusius / cunst&co, Xxmo|como sind mit ihren neuesten, selbstgemachten, heißen Waren vor Ort und freuen sich auf anregende Gespräche. Neben einer Videopräsentation flimmern haufenweise Bilder über die Leinwand. Ein ganzer Raum, widmet sich, streng monochrom, dem Thema ESCAPE. – Das zweite Kapitel einer dystopischen Saga. Texte, Bilder und Objekte von unterschiedlichsten KollaborateurInnen, zeigen den Status Quo des seit 2015 aktiven Projektes (xxmo.cc) und laden zum mitmachen ein. Begleitet wird das Spektakel von orientalischen Klängen die bis auf die anschließende Dachterrasse reichen. Denn dort gibts im schwarzen Berberzelt, neben einer Tasse Minz-Tee, haufenweise Lesestoff und Bilder zu betrachten. Direkt im Anschluss laden „Wie wir leben wollen“ noch zu ihrer Diskussionsrunde ein. (Aufzeichnungen zu bisherigen Veranstaltungen sind in der Mediathek zu finden. Sonntag, 25. Juni 14:00 bis 20:00 Spielraum KochLokal (Franz-Fischer-Str.12, 6020 Innsbruck) Link zur FB-Veranstaltung P.S.: Wir sammeln persönliche Texte aus aller Welt! Vom kurzem „Meme“ zur Kurzgeschichte ist alles möglich! Schreib uns ein paar Zeilen, aus persönlicher Sicht, über deine Gefühle zum aktuellen Weltgeschehen, unserer (Sub)Kultur, unserer Zukunft… Die Texte werden bei der Ausstellung (ausgedruckt oder handgeschrieben), unter deinem Namen, deinem Pseudonym oder anonym, als kollaborative Installation präsentiert. ALLE INFOS: xxmo.cc Kontakt:...

Innsbrucks SONO Frauenchor goes Hall...

Kommenden Mittwoch ist Hall in Tirol das neue Innsbruck! Haha, kleines Scherzilein – jedenfalls ist unser SONO Frauenchor in Innsbruck stationiert und wir machen mit unserer SONO SOLO SHOW nach Auftritten beim PMK Weihnachtsfest, im Spielraum für alle, im Early Bird und in der Bäckerei Kulturbackstube einen frühsommerlichen Ausflug ins Kulturlabor Stromboli in Hall – mit einem neu zusammengestellten bunten Repertoire quer durch diverse Sprachen und Epochen! Herzliche Einladung von uns! Mittwoch 14.6.2017  20:30 (Einlass 20:00) Chorleitung: Antonella Placheta Instrumentale Begleitung:  Heinrich Pan (Kontrabass), Michael Gassebner (Drums)...

Die totale Patscherkofel-Verarsche...

Es ist ein viel geplagtes Wort, dieses „Farce“. Laut dem guten alten Duden bedeutet es: „ Angelegenheit, bei der die vorgegebene Absicht, das vorgegebene Ziel nicht ernst zu nehmen ist (u. nur noch lächerlich gemacht, verhöhnt wird). Die „Volksabstimmung“ zum „58-Mille-Patscherkofel-Wahn“ (und genau so schwammig wird der Abstimmungsgrund von vielen wahrgenommen) ist eine einzige Pflanzerei. Und sie führt die aktive Bürgerbeteiligung völlig ad absurdum. Irgendwie hat der Alpenverein den Zeitpunkt versäumt, aus der ganzen Geschichte rund um die Kofel-Bergstation noch gesichtswahrend auszusteigen. Eingebunden in die Planungen war er ja stets. Ich schüttle den Kopf, wie man sich dermaßen in einen Standpunkt einbetonieren kann, wo man doch schon so früh ganz laut „Stopp!“ rufen hätte müssen. Man hat sich seitens des Alpenvereins, dessen Mitglied ich seit Ewigkeiten bin, genau so einbetoniert wie das Fundament der kommenden neuen Kofel-Bahn nun auch schon ist. Richtig gelesen: Wir sollen am Sonntag über die Verlegung einer Bergstation abstimmen (erwünschtes Ergebnis: mindestens 70 Meter Abstand zwischen AV-Schutzhaus und Kofel-Bahn-Bergstation), deren Fundament längst in Beton gegossen ist. So was fällt sonst nur Kabarettisten ein. Auf der supertollen Infotafel im Rathaus wird es vermutlich nähere Informationen zur Abstimmung geben, ansonsten: Fehlanzeige. Und bitte jetzt nicht kommen mit („Aber das ist im Stadtrecht nicht vorgesehen“). Wer sich am Sonntag in eines der üblichen Wahllokale verirrt, ist a) entweder entschiedener Gegner der aktuellen Stadtführung rund um Christine Oppitz-Plörer und will’s „denen da oben mal ordentlich zeigen“ oder b) auf der Suche nach dem vergessenen Turnbeutel seines Kindes. Der Alpenverein hat doch wissen müssen, dass man in Innsbruck nie und nimmer mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten in eine Wahlzelle bringt (52.289 abgegeben Stimmen braucht’s, damit das Ergebnis überhaupt bindend ist). Nicht mal ich als AV-Mitglied werde hingehen. Weil ich...

Erste Innsbrucker Songwerkstatt – Eindrücke...

Schön und gut besucht war er, der erste Termin der Innsbrucker Songwerkstatt im Wonnemonat Mai, so schön, dass ich dorthin eingeladen wurde, ein paar Fotos zu machen und Thomas Riesner plant, sie auf 10 Termine zu erweitern. Einige Grundlagen des Songwritings wurden vermittelt (z.B. Bridge, Refrain, Chorus, Silbenspiel, Hook) und es konnten mitgebrachte eigene Songs vorgetragen werden – in einem von Thomas Riesner humorvoll und offen gestalteten Ambiente. Nachdem ein Song präsentiert wurde, gab es eine Feedback Runde, was ja bei künstlerischem Schaffen extrem wichtig ist, damit die Wirkung des Kreierten ausgetestet werden kann. Thomas nannte den anschließenden Programmpunkt die „Schlaumeier Runde“, also so quasi: Ich bin jetzt schlau und sage dir, was an deinem Song noch verbessert werden könnte. Interessant die Eindrücke der Anderen zu hören und neuen Input zu bekommen, was ja beim Schreiben im stillen Kämmerlein zu kurz kommen kann. Zudem wurde ein von einer großen Plattenfirma abgelehnter Song einem angenommenen Song gegenübergestellt – jeweils von der gleichen Band. Zum Schluss ein Spruch von Thomas, der mich schmunzeln ließ: Intelligente Menschen vergessen viel (etwa ihre eigenen Songtexte oder sonstige Sachen, berühmtes Beispiel Sängerin und Songwriterin Sia). Songwriting Workshop Termine: 11. Juni, 9. Juli, 6. August, 10. September um 14 Uhr im Spielraum für Alle Innsbruck. Intensivkurs an der Landesmusikschule Mittleres Oberinntal im Schuljahr 2017/18, wöchentlich Mittwoch abends in Stams. Info und Anmeldung auf www.song-werkstatt.at...